Zwischenbilanz E-Auto-Prämie: 70.339 Anträge bis Juli 2018

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Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat vor zwei Jahren das Marktanreizprogramm Elektromobilität, den sogenannten Umweltbonus, aufgelegt. Anspruch auf die Kaufprämie haben Fahrzeuge mit einem Listenpreis von unter 60.000 Euro. Die Förderung beträgt 4.000 Euro für rein elektrische Fahrzeuge (BEV) und 3.000 Euro für Plug-in-Hybride (PHEV) und wird jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und den Fahrzeugherstellern gewährt. Die Bundesmittel, die aus dem Energie- und Klimafond für die Förderung zur Verfügung stehen, betragen 600 Mio. Euro.

Seit Beginn des Förderprogramms am 2. Juli 2016 verzeichnete das BAFA 70.339 Anträge für den Umweltbonus.

Die Kaufprämie für BEV wurde 41.531 Mal, die für PHEV 28.791 Mal beantragt. Für Modelle mit Brennstoffzellenantrieb sind 17 Anträge eingegangen. Die höchste Anzahl der Anträge ging aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (16.281), Bayern (13.906) und Baden-Württemberg (12.753) ein. Die meisten Antragsteller sind Unternehmen (37.460 Anträge), gefolgt von Privatpersonen (31.584 Anträge). Die verbleibenden Anträge entfallen auf Vereine, Körperschaften, Stiftungen, Kommunalbetriebe und kommunale Zweckverbände.

Beliebtester Automobilherstellers ist momentan BMW (12.927 Anträge), gefolgt von Volkswagen (11.218 Anträge) und Smart (8.594 Anträge). Das Modell mit den meisten Anträgen ist der Renault-Zoe (7.512 Anträge), gefolgt vom BMW i3 (5.481 Anträge) und dem E-Golf (4.698 Anträge).