Höhere Kaufprämie für Elektrofahrzeuge tritt in Kraft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlichte am 18.02.2020 die neue Richtlinie zum Umweltbonus. Damit tritt die Verlängerung und die Erhöhung des Umweltbonus offiziell in Kraft.

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Mit dem Hintergrund des Ziels von 7-10 Mio. Elektrofahrzeugen bis 2030 aus dem Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, wurde der Umweltbonus für die Anschaffung von Elektroautos, Plug-in-Hybriden und Brennstoffzellen–Fahrzeugen bis Ende 2025 verlängert und erhöht.

Reine Elektroautos mit einem Preis unter 40.000 Euro werden mit 6.000 Euro gefördert – bei einem Preis bis 65.000 Euro werden 5.000 Euro gefördert. Ebenfalls weiter gefördert werden Plug-in-Hybride. Hier steigt der Satz von 3.000 Euro auf 4.500 Euro bei Fahrzeugen bis 40.000 Euro. PHEV mit einem Preis zwischen 40.000 Euro und 65.000 Euro werden mit 3.750 Euro bezuschusst. Wie gehabt, wird die Förderung gemeinsam vom Bund und den Autobauern finanziert. Zudem gibt es erstmals eine Kaufprämie für junge Gebrauchtwagen. Diese dürfen nicht älter als 12 Monate, nicht mehr als 15.000 Kilometer gefahren und darüber hinaus nachweislich noch nicht gefördert worden sein.

Ursprünglich wurde die Verlängerung und Erhöhung des Umweltbonus bereits im September letzten Jahres mit dem Klimaschutzprogramm beschlossen, konnte aber aufgrund der beihilferechtlichen Prüfung seitens der EU-Kommission bisher nicht in Kraft treten. Die nun angepassten Fördersätze sind rückwirkend für alle Fahrzeuge anwendbar, die ab dem 5.November 2019 zugelassen wurden.

Mit Stand Ende Februar wurden insgesamt 179.473 Anträge für die Kaufprämie gestellt. Davon 117.887 für Batterie-elektrische Fahrzeuge, 61.473 für Plug-in-Hybride und 113 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge.

Umfassende Informationen zur Förderung und zur Antragsstellung finden Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.