Die deutsche Luftqualität verbessert sich leicht

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Laut Umweltbundesamt (UBA) ist die Anzahl der Kommunen mit überhöhten gesetzlichen Grenzwerten durch Stickstoffdioxidemissionen (NO2) von 90 im Jahr 2016 auf 70 im Jahr 2017 gesunken. Das UBA mahnt dennoch: „Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wir sind aber noch längst nicht am Ziel. Immer noch liegen viele Städte deutlich über dem seit 2010 einzuhaltenden Grenzwert (…)“. So wurde an 46 % der verkehrsnahen Messstationen der Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel überschritten. Als Ursache für den Rückgang wertete das UBA die durch die Dieseldebatte angestoßenen Maßnahmen in den Städten, wie z.B. Tempolimits, die Förderung öffentlicher Verkehre und die Nachrüstung von Bussen. Die Feinstaubbelastung (PM10) ist 2017 ebenfalls gesunken. Lediglich in Stuttgart wurde der Grenzwert von 50 µg/m³ häufiger überschritten als gesetzlich erlaubt: an 45 statt 35 Tagen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt allerdings einen Grenzwert von nur fünf Tagen – dieser wäre an 87 % der Messstationen überschritten worden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Umweltbundesamtes.