Bundesnetzagentur meldet 1.612 Schnellladepunkte deutschlandweit

Für die erfolgreiche Marktdurchdringung von Elektroautos ist eine flächendeckende Ladeinfrastruktur erforderlich. Nach einer Erhebung der Bundesnetzagentur gibt es auf Bundesebene hohe Zuwachsraten beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, allerdings große regionale Unterschiede.

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Für die erfolgreiche Marktdurchdringung von Elektroautos ist eine flächendeckende Ladeinfrastruktur erforderlich. Nach einer Erhebung der Bundesnetzagentur gibt es auf Bundesebene hohe Zuwachsraten beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, allerdings große regionale Unterschiede.

Die Daten der Bundesnetzagentur zeigen, dass sich die Zahl der öffentlich zugänglichen Schnellladepunkte mehr als verdoppelt hat: von 651 Schnellladepunkten mit mehr als 22 Kilowatt Leistung im Januar 2016, auf nun 1.612. Der Behörde sind zudem 10.490 Normalladepunkte (bis 22 kW) gemeldet. Im Januar 2017 waren es noch 5.317 Normalladepunkte. Die meisten Schnellladesäulen befinden sich in Baden-Württemberg (321) und Bayern (277). In beiden Bundesländern befinden sich auch die meisten Normalladesäulen (1.288 bzw. 2.282). Dahinter folgen Niedersachsen (181 Schnellladesäulen, 893 Normalladesäulen), Nordrhein-Westfalen (174/1.880) und Hessen (120/881). Die geringste Anzahl an Ladesäulen befindet sich laut Bundesländervergleich im Saarland (8/15), in Bremen (8/70) und Brandenburg (20/139).