FAQ für Autokäufer
Wer hat das Pkw-Label beschlossen?
Das Pkw-Label ist vom Bundeswirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium entwickelt worden. Im Juli 2011 hat der Bundesrat der Änderung der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) zugestimmt. Die Neuregelung ist am 1. Dezember 2011 in Kraft getreten.
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Hersteller und Händler, die eine Anzeige für ein konkretes Neuwagenmodell schalten, sind nicht verpflichtet, darin die CO2-Effizienzklasse zu benennen. Lediglich die absoluten Verbrauchswerte und die CO2-Emissionen müssen zu lesen sein. Eine gute Effizienzklasse ist aber ein hervorragendes Verkaufsargument, sie darf freiwillig natürlich zu Werbezecken genutzt werden.
Seit dem 1. Dezember 2011 ist jeder Neuwagen-Händler oder Leasingunternehmer verpflichtet, das neue Pkw-Label zu zeigen. Der DIN-A-4-große Hinweis muss entweder direkt am Auto angebracht sein oder an einem Aufsteller in der Nähe. Verstößt ein Händler gegen diese Vorgaben, dann begeht er eine Ordnungswidrigkeit.
Auf dem Pkw-Label ist verzeichnet, mit welchen Kraftstoffkosten der Verbraucher ungefähr rechnen muss. Dieser Wert kann nur eine Näherung sein, denn er hängt von Faktoren ab, die sich von Fahrer zu Fahrer und Jahr zu Jahr ändern. Um die Kosten dennoch anschaulich und vergleichbar zu machen, wird mit standardisierten Zahlen kalkuliert: Mit einer Laufleistung von 20.000 Kilometern, mit einem Verbrauch, der dem kombinierten EU-Testzyklus entspricht, und mit einem Durchschnittspreis für den jeweiligen Kraftstoff. Letzteren ermittelt das Bundeswirtschaftsministerium einmal im Jahr.
Jeder Neuwagen, der zum Verkauf oder Leasing ausgestellt wird, muss mit dem Pkw-Label gekennzeichnet sein. Das gilt ebenfalls für Vorführwagen und Tageszulassungen. Bei der Konfiguration über das Internet muss der Verbraucher das Label als zumindest grafische Darstellung sehen.
Gebrauchtwagen müssen nicht mit dem Pkw-Label gekennzeichnet werden.
Elektrofahrzeuge haben keinen Auspuff. Sie blasen also lokal keine Schadstoffe in die Luft, auch kein CO2. Deshalb bekommen sie die beste CO2-Effizienzklasse A+. Zwar ist bei der Erzeugung des Ladestroms möglicherweise CO2 entstanden. Doch das wird bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Genauso wie auch bei Benzin und Diesel nicht betrachtet wird, wie es produziert wird.
Weiterhin dürfen Sie jedes Auto kaufen, egal welche CO2-Effizienzklasse es hat. Aber: Dank des neuen Pkw-Labels können Sie sehr einfach die Modelle einer Klasse miteinander vergleichen. Vielleicht gibt es ja zu Ihrem Traumwagen mit der schlechten Effizienzklasse eine energiesparende Alternative, die ebenfalls Ihren Ansprüchen genügt. Also nutzen Sie die Informationen auf dem Pkw-Label bei der Wahl Ihres Neuwagens - das schont Ihren Geldbeutel und hilft dem Klima!
Kleinwagen können eine schlechtere CO2-Effizienzklasse erhalten, weil die CO2-Effizienzklassen in Abhängigkeit vom Fahrzeuggewicht vergeben werden und es auch in den unteren Gewichtsklassen ineffiziente Fahrzeuge gibt. Genau wie in allen anderen Fahrzeugsegmenten ist bei Kleinwagen der technische Spielraum für sparsamere Modelle bei weitem nicht ausgereizt. Die CO2-Effizienzklassen sollen die Hersteller animieren, ihr gesamtes Angebot verbrauchsärmer zu machen, auch die Winzlinge.
Auf den ersten Blick wirkt die Einteilung in Effizienzklassen möglicherweise ungerecht: Ein Kleinwagen kann eine schlechtere Note bekommen als ein Geländewagen, der deutlich mehr Treibsstoff verbraucht. Dieser Effekt tritt auf, weil bei der Bewertung neben dem CO2-Ausstoß auch das Gewicht eines Autos berücksichtigt wird.
Ein Geländewagen bekommt dann eine gute Note, wenn er im Vergleich zu anderen ähnlich schweren Modellen einen besonders geringen Verbrauch hat. Das gleiche gilt bei Kleinwagen: Auch hier wird der Wagen belohnt, der im Vergleich zur Konkurrenz besonders sparsam ist. Mit den Energieeffizienzklassen kann der Verbraucher also sehr einfach feststellen, in welchem Fahrzeug die beste Energiespartechnik steckt.
Dank des neuen Pkw-Labels wird die CO2-Effizienz zu einem wichtigen Kriterium beim Autokauf. So bekommen auch die Hersteller den Anreiz, besonders verbrauchsarme Autos zu entwickeln - und zwar für jedes Fahrzeugsegment, vom Kleinwagen bis zur Oberklasse-Limousine.
Dass die CO2-Effizienzklasse vom Fahrzeuggewicht abhängig ist hat für den Verbraucher den Vorteil, dass er besser innerhalb einer Fahrzeugklasse vergleichen kann. Will er etwa einen Kleinwagen kaufen, dann ist für ihn der Vergleich seines Wunschmodells mit anderen - ähnlich leichten - Kleinwagen wichtig. Er möchte schließlich nicht Äpfel mit Birnen, sprich Kleinwagen mit tendenziell schwereren Familien-Vans, vergleichen.
Ein solcher relativer Ansatz bei der Kennzeichnung der Effizienz ist auch bei anderen Produkten üblich. Kühlschränke zum Beispiel erhalten ihre Energieeffizienzklasse in Abhängigkeit ihres Nutzinhaltes.
Welche Effizienzklasse ein Auto bekommt, ist abhängig von CO2-Ausstoß und Gewicht. Der Gesetzgeber hat für jedes Fahrzeuggewicht einen Referenzwert des CO2-Ausstoßes festgelegt. Je mehr ein Auto wiegt, desto höher ist der Referenzwert. Um die Effizienzklasse zu bestimmen, muss man den tatsächlichen CO2-Ausstoß eines Modells mit dem Referenzwert vergleichen. Entspricht der CO2-Ausstoß genau dem Referenzwert, dann bekommt das Auto die Effizienzklasse E. Die Effizienzklassen A+ bis D werden an Autos vergeben, deren CO2-Ausstoß geringer als der Referenzwert ist. Fahrzeuge, deren CO2-Ausstoß deutlich über dem Referenzwert liegt, bekommen die Effizienzklassen F oder G.
Seit dem 1. Dezember 2011 muss bei jedem Neuwagen, der in Deutschland zum Kauf oder Leasing angeboten wird, auch das neue Pkw-Label ausgestellt werden. Auffällig bei dem DIN-A-4-großen Hinweis ist die farbige CO2-Effizienzskala. Das Balken-System ist bereits bekannt von den Energie-Effizienzklassen bei Haushaltsgeräten wie Kühlschränken. Mit dem Pkw-Label wird jeder Neuwagen einer CO2-Effizienzklasse zugeteilt. Dabei steht etwa die rot markierte Klasse G für Autos mit besonders hohem CO2-Ausstoß und die grüne Klasse A+ für besonders CO2-arme Fahrzeuge.
Der Verbraucher kann auf dem Pkw-Label wesentliche Daten zu den laufenden Kosten eines Neuwagens ablesen: Das sind die CO2-basierte Kfz-Steuer und die durchschnittlichen Kraftstoffkosten bei einer Laufleistung von 20.000 Kilometern.
Das Pkw-Label listet zudem die Eckdaten eines Neuwagens auf. So kann der Verbraucher schnell ablesen, wie viel Leistung der Wagen hat, wie schwer er ist und wie viel Kraftstoff er braucht. Auch die CO2-Emissionen finden sich auf dem Label.
Das neue Label soll den Verbraucher bei der Wahl seines Neuwagens unterstützen und es soll dazu animieren, besonders effiziente Autos zu kaufen.
Mit dem neuen Pkw-Label bekommt der Käufer einen Überblick über die wichtigsten Daten eines jeden Neuwagens. Das erleichtert den Vergleich zwischen den Modellen. Neben den üblichen Werten wie etwa Gewicht und Motorleistung findet der Käufer auch Angaben zu Verbrauch, CO2-Emissionen, laufenden Energiekosten – und CO2-Effizienz.
So werden gleichzeitig die Hersteller motiviert, den Verbrauch ihrer Modelle zu optimieren. Wer verkauft schon gern Fahrzeuge mit einer schlechten Benotung? Bei Haushaltsgeräten gibt es das System der Energie-Effizienzklassen bereits seit Jahren. Das zeigt Wirkung: Mittlerweile werden fast ausschließlich Kühlschränke und Waschmaschinen angeboten, die Klasse A oder besser sind. Ein ähnlicher Effekt wird auch von den CO2-Effizienzklassen für Autos erwartet.






